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21.12.2017

Regensburger Elektroinnung zieht erfolgreiche Jahresbilanz: Mehr als sieben Prozent Azubi-Plus in zwei Jahren

Das Elektrohandwerk erfreut sich auch bei den Jugendlichen in der Region wieder wachsender Beliebtheit. Nach einem Plus von knapp vier Prozent bei den neuen Ausbildungsverträgen im Jahr 2016 wuchs die Zahl der neuen Azubis 2017 nach Angaben der Elektroinnung Regensburg nochmals um rund 3,5 Prozent. „Die hervorragenden Aussichten auf dem Arbeitsmarkt in der Elektrobranche, aber auch die Chancen des beruflichen Aufstiegs vom Gesellen zum Elektromeister, die Möglichkeit zur Selbständigkeit und die guten Verdienstoptionen werden bei den Jugendlichen zunehmend geschätzt“, sagte der Obermeister der Innung, der Lappersdorfer Elektromeister Gerhard Gröschl, jetzt bei einer Mitgliederveranstaltung in der Regensburger Arberhütte.

(Foto: Elektroinnung Regensburg)

„Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ist dieses Plus bemerkenswert und zeigt die hohe Attraktivität des Berufsbilds“, so Gröschl. Er schlug bereits vor zwei Jahren mit seiner Innung Alarm und machte auf die angespannte Fachkräftelage aufmerksam. „Es hat sich gelohnt, unsere Betriebe und die Gesellschaft zu sensibilisieren.“ Wichtig sei es nun nach Worten des Innungsobermeisters, den positiven Trend zu verstetigen. „Wir wollen für die Innungen in den nächsten Jahren mit gezielten Aktionen dazu beitragen, das Handwerk als Zukunftschance für Praktiker noch stärker ins Bewusstsein rücken“, so Gröschl. Er vertritt den Berufsverband auch als Vorstandsrat im Zentralverband des Deutschen Elektrohandwerks in Frankfurt. Allein könnten die Betriebe den zunehmenden Trend zur Akademisierung jedoch nicht stoppen, macht der Obermeister deutlich: „Hier brauchen wir auch die Unterstützung der Politik auf allen Ebenen.“

Einer der Bausteine, um junge Leute zu fördern, seien die vielfältigen Seminare und berufsbegleitende Kurse, die die Innung in der eigenen Ausbildungswerkstatt der Regensburger Elektrobetriebe in Regensburg-Haslbach anbietet. Dieses Angebot soll 2018 noch attraktiver werden. Das Bayernwerk überreichte Obermeister Gröschl jetzt einen Spende in Höhe von 1.300 Euro. „Das Geld wird in neue Messgeräte fließen, mit der Nachwuchs noch praxisnäher lernen kann“, sagte Manfred Westermeier, Geschäftsführer der Bayernwerk Netz GmbH bei der Scheckübergabe. Gerhard Gröschl würdigte die enge Kooperation sowohl mit dem Bayernwerk als auch mit der Rewag zum Wohle der Versorgungssicherheit in der Region.

Wirtschaftlich war 2017 nach Angaben des Obermeisters für die meisten Mitgliedsbetriebe ein sehr erfolgreiches Jahr. Umso wichtiger sei eben der Nachwuchs für das Elektrohandwerk. „Denn wir wollen auch Zukunft den Menschen schnellen und guten Service bieten“, so der Obermeister. Die Energieversorger sowie die heimischen Elektrobetriebe tragen nach seinen Worten besonders auch an den bevorstehenden Feiertagen eine hohe Verantwortung für die sichere Stromversorgung in der Region Regensburg. Außerdem erbringen die Innungsbetriebe entsprechend einer Kooperationsvereinbarung auch einen Teil des Entstörungsdiensts für die Rewag.

1.300 Euro, damit Jugendliche in der innungseigenen Ausbildungswerkstatt der Regensburger Elektrobetriebe noch praxisnäher lernen können: Manfred Westermeier, Geschäftsführer der Bayernwerk Netz GmbH (links) und Klaus Frischeisen, ebenfalls Bayernwerk Netz GmbH, übergaben die Spende an den Obermeister der Elektroinnung Regensburg, Gerhard Gröschl.

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